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Radverkehrsförderung für Quartiere in Stadt und Peripherie am Beispiel Dortmunds (2008-2011)

Projektbeschreibung:

Am Beispiel der Stadt Dortmund werden vier Quartiere unterschiedlicher sozialer und räumlicher Struktur betrachtet, um dort angepasste Handlungsansätze- und -programme zu entwickeln, dabei räumlich und sozial differenziert Potenziale identifiziert und das Fahrrad als ideales „Stadtteilverkehrsmittel in Großstädten“ umfassend verankert.

Im Vordergrund stehen Prozesse zur Identifizierung und Aktivierung vorhandener Akteurs- und Handlungspotenziale in den jeweiligen Stadtquartieren und der Gesamtstadt. Der Schwerpunkt der zu entwickelnden Konzepte und Maßnahmen liegt auf nicht-investiven Maßnahmen zur Radverkehrsförderung. Im Projekt werden bestehende Evaluierungsmethoden für den Radverkehr optimiert und vereinfachte Verfahren zur Bestimmung des Radverkehrsaufkommens kommen zur Anwendung. Die entwickelten Methoden und Verfahren sind für andere Projekte der Radverkehrsförderung zukünftig nutzbar.

Durch die Verknüpfung der kommunalen Radverkehrsplanung mit unterschiedlichen kommunalen Handlungsansätzen (Mobilitätsmanagement, Verkehrssicherheitsarbeit, Stadtmarketing etc.) erfolgt die Förderung des Radverkehrs als Bestandteil einer nachhaltigen integrierten Verkehrspolitik. Der bereits in der Projektstruktur angelegte Stadtteilbezug, unter Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Stadtteilakteuren, bedingt eine sozial- und umweltverträgliche Förderung der Nahmobilität. Darüber hinaus ist Verkehrssicherheitsarbeit einer der wesentlichen Handlungsansätze, die im Rahmen des Projekts in den jeweiligen Stadtteilen berücksichtigt werden. Dieser nicht-investive und erfolgversprechende Ansatz, bereits bestehende Potenziale zu identifizieren und für die Radverkehrsförderung zu aktivieren, ist auf andere Kommunen direkt übertragbar.

 

Projektziele:

Mit Abschluss des Projekts liegen Forschungserkenntnisse zum Themenfeld Radverkehr und Siedlungsstruktur, ein Qualitätsmanagement- und Evaluationskonzept für Wirkungen von Radverkehrsmaßnahmen sowie Handlungskonzepte für eine sozialräumlich angepasste Radverkehrsförderung vor.

 

Ein Projekt im Rahmen des Programms zur Förderung nicht-investiver Maßnahmen zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 

 

Projektförderung:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (www.bmvbs.de)

Förderkennziffern: VB 1109



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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Christian Holz-Rau
Tel.: 0231 755-2270