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Das Thema für Ihre Abschlussarbeit finden

Das Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung bietet Abschlussarbeiten in den Feldern der Mobilitäts- und Verkehrsforschung an.

prüfung

Bevor Sie lange und alleine suchen: Lassen Sie sich einen Termin geben und wir suchen gemeinsam nach einem Thema, das Sie interessiert. Schauen Sie sich auch unsere Forschungsprojekte an, aus denen sich Themen für Abschlussarbeiten entwickeln lassen. Sie können gerne auch mit eigenen Vorstellungen kommen, müssen das aber nicht.


 

Masterarbeiten kurzfristig zu vergeben: Bebauungspläne als Baustein der Verkehrswende

Eine abgestimmte Entwicklung von Stadtstrukturen und Verkehrsangeboten ist ein zentraler Baustein einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung. Eine kompakte, nutzungsgemischte  und am ÖPNV orientierte Entwicklung von Städten und Regionen lässt sich über die Flächennutzungsplanung gestalten. Innerhalb von Gebieten können Bebauungspläne und mit ihnen verbundene Vereinbarungen einen Beitrag zur Verkehrswende leisten. 

Im Rahmen mehrerer Masterarbeiten soll für die Städte des Forschungsprojektes WIVER (gemeinsames Projekt der Fachgebiete VPL und EPK) untersucht werden, welchen Stellenwert Mobilitäts- und Verkehrsthemen in der aktuellen Entwicklung von Neubaugebieten besitzen.

 

Untersuchungsfragen zu Lage und Umfeld:

  • Wie sind entsprechende Gebiete in die städtischen und regionalen Verkehrsnetze eingebunden?
  • Wie gut sind wichtige Ziele mit welchen Verkehrsmitteln zu erreichen?
  • Sind im Zusammenhang mit den Neubaugebieten Verkehrsmaßnahmen im Umfeld realisiert worden?
     

Untersuchungsfragen zur inneren Struktur vorrangig auf Basis der Bebauungsplanung:

  • Wie hoch ist der Anteil der Verkehrsflächen in den Gebieten?
  • Wie ist dieser auf die Verkehrsträger aufgeteilt?
  • Wie ist der Verkehrsablauf in den Gebieten geregelt?
  • Wie viele Stellplätze werden realisiert und wie sind diese reguliert?
  • Gibt es Ansätze eines  gebietsbezogenen Mobilitätsmanagements und wie ist dieses gestaltet?
  • Welche Rolle spielen bei der Gebietsentwicklung mobilitätsbezogene Vereinbarungen über den B-Plan hinaus?
     

Es werden dazu je Stadt möglichst drei Neubauvorhaben untersucht, von denen zwei bereits weitgehend abgeschlossen sein sollen. Die deutschen Untersuchungsstädte des Projektes WIVER sind Dortmund, Bonn, Münster, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Leverkusen, Darmstadt, Lünen, Bocholt und Alfter. Drei bis vier Arbeiten betrachten diese Städte.

Ergänzend werden in WIVER die Städte Wien, Zürich, Utrecht und Houten als gute Beispiele aus dem europäischen Ausland betrachtet. Hier können in ein oder zwei ergänzenden Arbeiten ausgewählte Gebiete analysieren.

Das Untersuchungsraster wird gemeinsam konkretisiert. Im Abstand von zwei bis drei Wochen finden Beratungsgespräche in der Gesamtgruppe statt. Die Bearbeitung soll Mitte bis Ende Juni beginnen.

 

Bei Interesse wenden Sie sich an Andrea Rüdiger (SRP) oder Christian Holz-Rau (VPL).